Es „gäbe eine Poesie des Zerfalls“…

Verfallender Stall bei Mutten
… sagt Raimund Rodewald, Geschäftsleiter der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, zur Tatsache, dass insbesondere in peripheren Räumen landwirtschaftliche Gebäude verlottern und mit der Zeit zusammenbrechen, weil sie nicht mehr gebraucht werden. Unser Raumplanungsgesetz verbietet ausserhalb der Bauzonen die Umnutzungen von Agrarbauten ohne Wohnfunktion, also scheint das Schicksal der alten Gebäude besiegelt – eine alpine Landschaft mit immer mehr Ruinen? Oder, wie seitens verschiedener Raumplaner auch schon angedacht, eine grosse Abbruchaktion?
Mir passt das nicht: Die altehrwürdigen Ställe gehören für mich zur Poesie der Landschaft, sie bezeugen ihre Geschichte, ich liebe ihren Duft, ihre Farbe, ihre Form voll von Sinn und daher auch voll von Schönheit. Alle weg? Den ganzen Beitrag lesen »
‘Das Blaue Wunder’ – erfolgreich auch dank Know-How aus der Region Viamala
Ernst Bromeis (42, Chur) durchschwamm diesen Sommer erfolgreich die grössten Seen aller Schweizer Kantone. Oder wie er selber sagt, 310 Kilometer durch Wellentäler von Glück und Schmerzen. Die Strecken zwischen den Seen bewältigte der Churer Extremschwimmer mit dem Rennvelo. Am 1. Juli startet das ambitiöse Projekt mit dem Ziel für das endliche und wertvolle Gut ‘Wasser’ zu sensibilisieren, am 1. August ereichte Ernst Bromeis Luzern und damit sein Ziel.
Mit dabei bei dieser Parforceleistung war auch ein Hochsee-Container mit einer Ausstellung zum Projekt. Dieser Container wurde Tag für Tag von einem Standort zum nächsten transportiert. Auch das eine Parforceleistung! Eine, die nur dank Know-How aus unserer Region geglückt ist. Der Thusner Remi Crameri, war nämlich der logistische Projektleiter der ganzen 31-tägigen Aktion für die Transportlogistikfirma ielog . Den ganzen Beitrag lesen »
‘Ich bin nicht bereit dafür mit meinen Steuern zu bezahlen, also abreissen.’
Der Tagesanzeiger wartet heute mit einem sehr interessanten Artikel auf. Das Thema ist auch bei uns hochaktuell: Die alten Ställe zerfallen – abreissen oder als neue Ferienhäuser nutzen? Wir wissen es ja: Viele landwirtschaftliche Gebäude, Ställe, stehen leer, weil die Zahl der Bauern schrumpft und die traditionelle Bewirtschaftung ausgedient hat. Die Raumplanung verbietet es, diese einfach umzunutzen und daraus Ferienhäuser zu machen. Eher schon wird der Abriss der alten Ställe ein Thema. Für uns ist es klar, dass ein massvoller Ausbau zusammen mit einer Bewirtschaftung sinnvoll wäre, denn die Ställe einfach zerfallen zu lassen ist ja aus der Sicht der Regionalentwicklung keine Lösung. Wie der Artikel zeigt, sehen das Heimatschutz, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz und viele andere anders, dies wohl auch mit Blick auf den Wildwuchs der Rustici im Tessin, der hart an der Grenze zur Legalität geführt worden ist.
Aber fast noch interessanter als der Bericht selber sind die Kommentare der Tagi-Leser: ‘Man kann nicht ständig jammern, Den ganzen Beitrag lesen »
Wer vermisst einen Bären?
Letzen Donnerstag-Abend am Schamserberg
Im gleichmässigen Trab, in Gedanken versunken, jogge ich von Mursegnas zum Libi. In den Augenwinkeln nehme ich etwas wahr, stoppe und gehe einige Schritte zurück. Vor mir auf dem begrünten Mittelstreifen der Meliorationsstrasse liegt dieser kleine Teddybär.

Findel-Bär im Naturpark
Ich stelle mir ein kleines Mädchen vor, das untröstlich über das Verschwinden ihres Lieblings ist und die Eltern, die zum zweiten Mal den Rucksack durchsuchen. Das Gezeter und Mordio nimmt kein Ende und den Eltern geht es langsam ans Eingemachte… .
Ob die Blogger-Gemeinde der regioViamala den Eltern bei der Suche nach dem Teddybären helfen kann? Versuchen wir es einfach. Jeder Hinweise, der zur/zum BesitzerIn führt, nimmt die Geschäftsstelle Naturpark Beverin gerne unter info@naturpark-beverin.ch oder 081 630 70 83 entgegen.
Ich sehe jetzt schon die grossen Augen des Kindes vor mir, wenn es den Teddybär wieder in die Arme schliesst. Das wäre dann mein persönliches Sommermärchen.
Werbung macht Werbung – Für die Viamala-Region!

Die Viamala in den Briefkästen der Nation. In 923'000 Exemplaren wurde der IN-Folder mit der Viamala diese Woche breit gestreut.
Ist Ihnen am Dienstag etwas aufgefallen, als Sie die Post aus Ihrem Briefkasten genommen haben? Die Werbung machte Werbung für die Viamala-Region.
«In-Folder». Das ist ein vierseitiger Umschlag im Tabloidformat, welcher seit einiger Zeit in regelmässigen Abständen im Briefkasten zu finden ist und unadressierte Werbung getrennt von der übrigen Post ordnet und zusammenhält. Am vergangenen Dienstag brachte der In-Folder die Viamala-Schlucht in die Briefkästen der Nation.
Seit Anfang 2007 wird die Vielfalt der Tourismusregion rund um die Viamala-Schlucht als Erfahrungsreich Viamala zusammengefasst und touristisch vermarktet. Mehr und vor allem auch neue Gäste gewinnen und in der Konsequenz mehr touristische Wertschöpfung in die Region bringen, das sind die Kernziele der gemeinsamen Tourismusorganisation der Talschaften am Hinterrhein.
Um mehr und eben auch mehr neue Gäste in die Region zu bringen, braucht es viel. Willkommene Werbe-Unterstützung erhielt die Viamala-Region diese Woche durch Werbung der besonderen Art. Der In-Folder Nr. 55/10 hat am Dienstag die Viamala-Schlucht inklusive einigen ausgewählten Angeboten der Region in die Briefkästen von über 900′000 Haushaltungen der Schweiz gebracht. Tolle Sache, wenn Werbung auf diese Art Werbung macht… …>
Haben Sie den IN-Folder vom Dienstag verpasst? Unter diesem Link können Sie Ihn als pdf downloaden…>


Neudorfstrasse 58 
