Archiv der Kategorie ‘Kulturlandschaft’
Das Kulturland muss besser geschützt werden
Die Schweiz verliert jährlich 4000 ha Kulturland. Das entspricht der Fläche von 200 mittelgrossen Landwirtschaftsbetrieben. Zwei Faktoren sind vor allem dafür verantwortlich, nämlich die Zunahme der Waldfläche und die Ausdehnung des Siedlungsgebietes. Innerhalb der letzten elf Jahre hat der Wald um 4.9 Prozent zugenommen. Das entspricht insgesamt der Fläche des Kantons Glarus oder jährlich der Fläche des Thunersees. Die Ausdehnung des Waldes findet vor allem im Alpenraum statt. Die Siedlungsflächen in der Schweiz nehmen jedes Jahr um die Fläche des Brienzersees zu. Das geschieht vor allem durch Industriebauten, Wohnbauten und durch Verkehrserschliessungen. Von dieser Entwicklung ist auch unsere Region betroffen.
Aus Sicht der Landwirtschaft und auch der Ernährungssicherheit unserer Bevölkerung, Den ganzen Beitrag lesen »
Gute Nachrichten aus Bern
Neben der Aufregung um den UBS-Staatsvertrag gibt es aus Bern auch gute Nachrichten! LANDSCHAFTSSCHUTZ: Der Fonds Landschaft Schweiz (FLS) soll auch in den nächsten zehn Jahren Massnahmen zur Erhaltung von naturnahen Kulturlandschaften finanzieren dürfen. Der Nationalrat hat wie der Ständerat die Laufzeit des Fonds bis 2021 verlängert und ihn mit 50 Millionen Franken ausgestattet.
Mit dem Fonds Landschaft Schweiz ist im Nationalrat ein Partner gestützt worden, der uns bei unseren Kulturlandschaftsprojekten stets grosszügig unterstützt hat und der mitgeholfen hat, das Gesicht des Domleschgs zu erhalten.
Steinbock erobert Thusner Neudorfstrasse
Dass es rund um den Piz Beverin Steinböcke gibt, ist bekannt. Dass sich diese nun bis ins Tal und bis in die Neudorfstrasse Thusis wagen, grenzt an Sensation.
Alles halb so wild. Im Gegenteil: Der Steinbock ist ganz zahm. Und genau genommen ist es auch kein echter Steinbock, sondern eine Skulptur in Form eines Steinbocks. Geschaffen vom Holzkünstler und Forstwart Arthur Gredig, der das Wappentier des regionalen Naturparks Beverin anlässlich der MUMA 2010 in Andeer mit seiner Kettensäge aus einem massiven Fichtenholzstamm heraus gesägt hat.
Der Steinbock, oder Capricorn, wie er in romanischer Sprache genannt wird, steht seit heute im Schaufenster des ehemaligen Café Egli in Thusis. Besitzer Andri Marguth hat mit der Liegenschaft grosse Pläne, welche der Neudorfstrasse und dem regionalen Tourismus neue Impulse vermitteln sollen.
Offenbar herrscht aber nicht überall dieselbe Begeisterung über das Vorhaben des initiativen Unternehmers, so dass sich derzeit Juristen statt Bauarbeiter um den Fall kümmern. Damit das Gebäude und insbesondere seine Schaufenster entlang der Neudorfstrasse zwischenzeitlich nicht einfach leer stehen, hat Marguth die attraktive Auslage der Tourismusorganisation Viamala kostenlos zur Verfügung gestellt. Während im vergangenen Winter auf die Skigebiete der Region hingewiesen wurde, rührt hier nun der Capricorn für den regionalen Naturpark Beverin die Werbetrommel.
Für weitere Informationen zum Projekt «Regionaler Naturpark Beverin» folgen Sie dem Link…>
Ein einmaliges Landwirtschafts-Erlebnis für die ganze Familie!
Attraktiv, erlebnisreich und spannend. Die Landwirtschaft präsentiert sich in der Bündner Arena von ihrer besten Seite.
Falls Sie noch Ideen für Ihr Wochenend-Programm suchen, habe ich Ihnen einen spannenden Tipp!
Am Samstag/Sonntag, 17./18. April 2010 präsentiert sich die Landwirtschaft in der Bündner Arena in Cazis unter dem Motto „agrischa – Erlebnis Landwirtschaft 2010“ auf attraktive Art und Weise dem Publikum.
Die Landwirtschaft befindet sich im ständigen Wandel. Die «agrischa»-Erlebnisschau zeigt, in welche Richtung sie sich in Graubünden entwickeln kann. Über Erlebnisse, Attraktionen und Gaumenfreuden wird die Landwirtschaft Graubündens einer breiten Zielgruppe unter anderem auch als Sympathieträger eines Tourismuskantons näher gebracht.
Für alle Details zu dieser besonderen landwirtschaftlichen Leistungsschau für die ganze Familie folgen Sie diesem Link»
Es geht um die Wurst!

Bündner Salsiz
Hätten Sie vor zehn Jahren gedacht, dass der Grossverteiler Coop 2009 über 700 Millionen Umsatz mit Naturaplan- und Bio-Produkten macht? Vor zehn Jahren wurden unsere Gaumen von Light-Produkten beleidigt und heute verwöhnt ein Scarnuz Grischun mit kräftig würzigen Salsizen und zuckrigen Backwaren. Wir haben doch immer geglaubt, dass nur die hartgesottene Grünkern-Fraktion lustlos, aber dafür politisch-moralisch korrekt, in ihren selbstgemahlenen Körnern rumstochert. Das waren doch die suspekten links-grünen Genosschaftsbeizen, die mit biodynamischen Kürbissuppen experimentierten und deren bunte Batik-Kundschaft Max Havelaar-Espresso schlürfte. Was ist passiert?
Die Menschen haben begonnen im Namen des Genusses über ihre Nahrung nachzudenken. Der industrielle Einheitsgeschmack führt zur Suche nach wahren, unverwechselbaren Geschmackserlebnissen. Der gesellschaftliche Wandel geht sozusagen durch den Magen. Bekanntlich ist das Essen auch die Schlüsselstelle im Tourismus und es lohnt sich als Touristiker und als Touristikerin zu verfolgen, welche Werte die Lebensmittelbranche antreiben. Denn auch in der Angebotsentwicklung spiegelt sich mehr und mehr der Terroir-Trend hin zum verständlichen, regionalen Produkt und weg von der globalen Einheitsware. Die Gäste suchen vermehrt das Landschaftserlebnis, den Freizeitgenuss in natürlicher Umgebung, sie suchen das substanzielle und nicht austauschbare Produkt. Den ganzen Beitrag lesen »


Neudorfstrasse 58 
