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Archiv der Kategorie ‘Regionalentwicklung’

Gut Ding will Weile haben…

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Einst bedeutendste Transitroute, heute touristischer 'Wertschöpfer': Die viaSpluga.

Einst bedeutendste Alptransitroute, heute wertvoller touristischer 'Wertschöpfer': Die viaSpluga.

Die nachhaltige Finanzierung des Bündner Tourismus ist eines der letzten noch fehlenden Mosaikteile der laufenden Bündner Tourismusreform. Deren Notwendigkeit scheint heute grundsätzlich unbestritten, doch der Teufel sitzt auch hier im Detail. Eine mehrheitsfähige Lösung lässt auf sich warten.

Die Tourismusfinanzierung war auch schon Thema im viamalablog.ch. Nachdem im November 2009 zwei Varianten in die Vernehmlassung geschickt wurden, hat die Regierung des Kantons Graubünden heute über die Auswertung dieser Vernehmlassung und über den weiteren Fahrplan informiert.

Wie sagt das Sprichwort: ‘Gut Ding will Weile haben!’ Das scheint sich auch bei der Neuregelung der Tourismusfinanzierung abzuzeichnen.

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Geschrieben von Stephan Kaufmann

26 08 2010 um 09:49

Stephan Kaufmann

Eingetragen in der Kategorie Regionalentwicklung, Tourismus

Es „gäbe eine Poesie des Zerfalls“…

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Verfallender Stall bei Mutten

Verfallender Stall bei Mutten

… sagt Raimund Rodewald, Geschäftsleiter der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, zur Tatsache, dass insbesondere in peripheren Räumen landwirtschaftliche Gebäude verlottern und mit der Zeit zusammenbrechen, weil sie nicht mehr gebraucht werden. Unser Raumplanungsgesetz verbietet ausserhalb der Bauzonen die Umnutzungen von Agrarbauten ohne Wohnfunktion, also scheint das Schicksal der alten Gebäude besiegelt – eine alpine Landschaft mit immer mehr Ruinen? Oder, wie seitens verschiedener Raumplaner auch schon angedacht, eine grosse Abbruchaktion?

Mir passt das nicht: Die altehrwürdigen Ställe gehören für mich zur Poesie der Landschaft, sie bezeugen ihre Geschichte, ich liebe ihren Duft, ihre Farbe, ihre Form voll von Sinn und daher auch voll von Schönheit. Alle weg? Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von Thomas Bitter

11 08 2010 um 22:51

Thomas Bitter

Eingetragen in der Kategorie Allgemeines, Regionalentwicklung

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‘Ich bin nicht bereit dafür mit meinen Steuern zu bezahlen, also abreissen.’

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alte Ställe im Naturpark Beverin

alte Ställe im Naturpark Beverin

Der Tagesanzeiger wartet heute mit einem sehr interessanten Artikel auf. Das Thema ist auch bei uns hochaktuell: Die alten Ställe zerfallen – abreissen oder als neue Ferienhäuser nutzen? Wir wissen es ja: Viele landwirtschaftliche Gebäude, Ställe, stehen leer, weil die Zahl der Bauern schrumpft und die traditionelle Bewirtschaftung ausgedient hat. Die Raumplanung verbietet es, diese einfach umzunutzen und daraus Ferienhäuser zu machen. Eher schon wird der Abriss der alten Ställe ein Thema. Für uns ist es klar, dass ein massvoller Ausbau zusammen mit einer Bewirtschaftung sinnvoll wäre, denn die Ställe einfach zerfallen zu lassen ist ja aus der Sicht der Regionalentwicklung keine Lösung. Wie der Artikel zeigt, sehen das Heimatschutz, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz und viele andere anders, dies wohl auch mit Blick auf den Wildwuchs der Rustici im Tessin, der hart an der Grenze zur Legalität geführt worden ist.

Aber fast noch interessanter als der Bericht selber sind die Kommentare der Tagi-Leser: ‘Man kann nicht ständig jammern, Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von Casper Nicca

29 07 2010 um 10:08

Casper Nicca

Eingetragen in der Kategorie Regionalentwicklung, Tourismus, Umgang mit Potentialen

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Investitionsschub in Splügen

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Eine 6er-Sesselbahn. Die Zukunft in Splügen

Eine 6er-Sesselbahn. Die Zukunft in Splügen

Die Skilifte Tambo investieren 7.2 Millionen für den Bau der neuen 6er-Sesselbahn. Nach jahrelanger Vorarbeit, auch der regioViamala ist gestern der Spatenstich für der Bau der neuen, kuppelbaren 6er-Sesselbahn am Splügenpass erfolgt. Ermöglicht unter anderem auch durch Gelder der Neuen Regionalpolitik von Bund und Kanton!

Die neue Anlage ersetzt die in den Jahren 1972 und 1973 erstellten Schlepplifte Latten- und Bodmenstafel. Mit der neuen Sesselbahn werden die Pisten am Splügenpass erschlossen. Mit der Investition von von rund 7.2 Millionen Franken wird das Skifahren in Splügen angenehmer, die steile Trasseeführung entlang des 5er-Liftes ist endgültig Vergangenheit.

Das ist aber nur ein Schritt, den Splügen macht und machen muss um auch in der Zukunft erfolgreich zu sein. Die Bergbahnen brauchen mehr Gäste, und vor allem Gäste, die nicht nur am Wochenende skifahren. Splügen braucht neue Betten. Warme Betten. Auch daran arbeiten die Behörden in Splügen und auch daran, ein Umfeld zu schaffen, das attraktiv sein wird für die Bewohner dieser neuen Betten.

Die 7.2 Mio. werden also sicher nicht die letzten sein, die in den nächsten Jahren in Splügen investiert werden.

Geschrieben von Casper Nicca

23 06 2010 um 08:45

Casper Nicca

Eingetragen in der Kategorie Regionalentwicklung

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Neudorfstrasse Thusis: Empfang auf dem roten Teppich.

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Roter Teppich am südlichen Eingang zur Neudorfstrasse Thusis.

Roter Teppich am südlichen Eingang zur Neudorfstrasse Thusis.

Leicht irritiert war ich heute Morgen, als ich noch leicht verschlafen mit meinem FLYER-E-Bike von der Altdorfstrasse in die Neudorfstrasse einbog. Welche Ehre, seit wann wird mir hier der rote Teppich ausgerollt?

Schnell wurde mir klar, dass dieser rote Teppich auf dem Trottoir eine originelle Idee der Raiffeisenbank sein muss, die damit ihre Kunden vom alten Standort in ihre neue Geschäftsstelle führen will. Diese präsentiert sich – dem trüben Wetter zum Trotz – in neuem Glanz.

Das frisch renovierte Haus Adler und der rote Teppich davor lenken den Blick des Besuchers – und wohl auch der Besucherin – geschickt vom nicht mehr ganz so glanzvollen Anblick des letzten Zeugen der feudalen Zeit des Hotels Viamala am südlichen Dorfeingang ab.

Wenn heute die weltbesten Velorennfahrer auf der 7. Etappe der Tour de Suisse von Savognin her kommend in die Neudorfstrasse von Thusis einfahren, könnten sie ja glatt auf die Idee kommen, Thusis rolle extra für sie den roten Teppich aus. Den ganzen Beitrag lesen »

Geschrieben von Stephan Kaufmann

18 06 2010 um 06:41

Stephan Kaufmann