Die regioViamala in Zahlen
Hermann Josef Abs sagte zwar: ‘Die Statistik ist wie eine Laterne im Hafen. Sie dient dem betrunkenen Seemann mehr zum Halt als zur Erleuchtung.’ Trotzdem kann man den Zahlen auch etwas Wahrheit abringen und diese für die Bedienung des Steuerades in die Zukunft gebrauchen.
Wir haben für uns und für Sie die Zahlen in unserer Region aufgearbeitet und statistisch ausgewertet. Und nicht überall geht die Kurve so bergab wie die Statistik der Geburtenzahlen, die sie auf dem Bild sehen. So stehen wir bei der allgemeinen Bevölkerungsentwicklung immer noch im Plus. Ende 2008 lebten hier 1.7% mehr Einwohner als 8 Jahre zuvor. Dieses Wachstum ist zwar tiefer als die 2.5% des kantonalen Mittels aber immer noch besser als das Minus der Surselva.
Schlechter sieht es bei den Arbeitsplätzen aus. So hat die Subregion Heinzenberg/Domleschg im gleichen Zeitraum 100 Arbeitsplätze in der Landwirtschaft verloren!
Weitere Zahlen und Tendenzen stellen wir für Sie auf der Seite ‘Statistik>>’ im viamalaBlog bereit. Schauen Sie rein und sehen Sie wie es um die regioViamala und um Ihre Subregion steht.
Thomas Bitter wiedergewählt
Thomas Bitter ist wiedergewählt. Mit einem klaren Resultat ist der Scheidner Thomas Bitter als Präsident der regioViamala wiedergewählt worden. Die Stimmbeteilung betrug 24.25%.
Stimmberechtigte: 8979
Eingegangene Wahlzettel: 2177
Leer/ungültig: 689
Gültige Wahlzettel: 1488
Thomas Bitter: 1304
Andere: 184
Thomas Bitter wurde mit 1304 Stimmen als Präsident der regioViamala wiedergewählt.
Die Auswertung der Stimmresultate, aufgegliedert nach den Gemeinden, finden Sie hier als PDF zum Download: Stimmenauswertung_7.3.2010>>
Walserstolz

Das Gemeinschaftshaus mit einer mutigen Architektur
Letzte Woche habe ich an einer Weiterbildung in der Regionalentwicklung teilgenommen. Der Anlass fand im Grossen Walsertal in St. Gerold statt. Der dortige Regions-Obman, Joseph Türtscher hat dabei sein Vorzeigeprojekt vorgestellt. Das Haus Walserstolz.
Walserstolz ist der Käse der Region. Er ist der Stolz der landwirtschaftlich geprägten Region, die zugleich auch ein Biosphärenpark ist. Verschiedene Partner haben sich zusammengetan und haben gemeinsam eine innovative, architektonisch ansprechende Infrastruktur gebaut. Die Partner sind:
- Die Käsereigenossenschaft mit ca. 40 Milchbauern
- Der Biosphärenpark ‘Grosses Walsertal’
- Die Tourismusorganisation Den ganzen Beitrag lesen »
Regionalentwicklung = Mobilität
Nun ist das Sparpaket des Bundes also in der Vernehmlassung. Die darin vorgesehenen Sparmassnahmen im Bereich des öffentlichen Verkehrs wären für die peripheren Regionen, also auch für die regioViamala verheerend. Der Rotstift soll bei den wenig benutzten Postautolinien ansetzen. Konkret will der Bundesrat ab 2012 nur noch diejenigen Linien subventionieren, die durchschnittlich von mindestens 100 Passagieren pro Tag genutzt werden. Heute liegt diese Limite bei 32 Passagieren.
Viele Postautolinien wären bei uns davon betroffen. Denken wir an Linien ins Avers, nach Scheid, Feldis, Trans, Mutten, an den Heinzenberg oder an den Schamserberg. Der Kanton würde hier allenfalls für die ausfallenden Beiträge des Bundes in die Bresche springen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass wohl kaum ein Stein auf dem anderen bleiben würde. Der Kanton würde wohl die Gemeinden in die Finanzierung miteinzubinden versuchen. Es würde nach Massnahmen gesucht, die Linien billiger betreiben zu können, nach alternativen Produktionsformen, wie es die Post nennt. Mit anderen Worten, heutige Postautolinien würden mit einem Ruftaxi oder ähnlichen Angeboten ersetzt. Letztlich heisst das ‘Abbau’. Den ganzen Beitrag lesen »
Ein besonderer Weg, neue Gäste zu gewinnen.
Graubünden wirkt offensichtlich anziehend.
Seit drei Jahren läuft die umfassende Tourismusreform im Kanton Graubünden. Das Ziel ist klar: Wir brauchen neue Gäste, um mehr touristische Wertschöpfung zu generieren und damit die heimische Wirtschaft nachhaltig zu stärken.
Der Weg zum Ziel ist ebenfalls klar. “Bündelung der Kräfte” heisst die Devise und eine starke Marke “Graubünden” soll die Vielfalt des Kantons einfach, klar und sympathisch transportieren. Soweit zur Theorie. In der Praxis zeichnet sich eine positive Entwicklung ab. Die getroffenen Massnahmen zeigen die angestrebte Wirkung. Und unerwartete Nebenwirkungen, wie folgendes Beispiel zeigt:
Bei der Gästeinformation Viamala meldet sich telefonisch eine Frau aus Deutschland. Sie hätte eine Plastiktasche von der Strasse aufgelesen. Das Sujet mit dem Schriftzug “Graubünden” hätte sie neugierig gemacht, wo dieses Graubünden denn zu finden sei. Den ganzen Beitrag lesen »



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